Die wundersame Geldver- mehrung: Staatsverschuldung, Negativzinsen, Inflation

Buchcover Die wundersame Geldvermehrung

Hans-Werner Sinn, Die wundersame Geldvermehrung, Herder Verlag, November 2021, 432 Seiten.

Das Wirtschaftsbuch der Stunde von Hans-Werner Sinn

Europa ist in den letzten Jahren von einer Krise zur nächsten geschlittert. Die Staatsschulden und die Geldmenge wuchsen. Zugleich hat die Pandemie zu erheblichen Mangelerscheinungen bei der Güterversorgung geführt. Wegen des so entstandenen Nachfrageüberhangs droht eine Inflation.

Die Schuldenquoten der Euroländer haben sich bei wichtigen Euroländern zwischen 2008 und 2021 verdoppelt. Im gleichen Zeitraum hat sich die Geldmenge versiebenfacht und die Zinsen sind in den Keller gerauscht. Das belastet nicht nur die Sparvermögen der Kleinsparer. Hinzu kommt nun die Gefahr einer Entwertung des Vermögens durch eine Inflation.

Kommt die Inflation?

Die Inflation hat bereits begonnen. Am aktuellen Rand liegt die Inflationsrate bei den Konsumgüterpreisen bei 4,5%, und die Inflation der gewerblichen Erzeugerpreise liegt schon über 14%. Das ist der höchste Wert seit einem halben Jahrhundert. Die EZB müsste die Inflation nun bremsen, aber sie spielt die Gefahr herunter. Damit spielt sie aber auch mit dem Feuer.

Europa muss schleunigst wieder auf den Pfad einer soliden Geldpolitik zurückkehren. Nur dann kann das Vertrauen in den Euro bestehen bleiben und der europäische Traum von Wohlstand und Frieden gerettet werden.

»Hans-Werner Sinns neues Buch kommt zur rechten Zeit. Die EZB hat die Eurozone inzwischen in eine Sackgasse geführt. Sinn erläutert analytisch brillant, jederzeit verständlich und für den Leser anregend die absehbar schwer einzuhegenden Folgen einer äußerst expansiven Geld- und Fiskalpolitik für die Stabilität des Euro und den Zusammenhalt Europas.«
Dr. Nikolaus von Bomhard, Aufsichtsratsvorsitzender und ehemaliger Vorstandsvorsitzender, Munich Re

»Kommt die Inflation zurück? Wie reagiert die EZB? Wohin führt die exorbitante Verschuldung vieler Staaten? Diese und weitere Fragen, Sorgen beschäftigen die Bürger. Anspruchsvoll und zugleich verständlich gibt der Autor Antworten. Ein ›echter Sinn‹.«
Prof. Dr. Otmar Issing, Präsident des Center for Financial Studies, Frankfurt am Main, ehemals Chefvolkswirt der EZB, Mitglied des EZB-Direktoriums, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, Geld und Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg

»Hans Werner Sinn hat ein wichtiges und provokatives Buch geschrieben. Es erschüttert die derzeit vorherrschende geldpolitische Orthodoxie, nach der der aktuelle Inflationsschub nur ein vorübergehendes Phänomen ist, das von einem sehr kurzlebigen Angebotsschock getrieben wird. Die Analyse zwingt den Leser, in neuen Bahnen zu denken.«
Harold James, Professor für Wirtschaftsgeschichte, Princeton University

»Ein Buch, das gediegene historische Erfahrungen aufgreift, die Gegenwart
in diagnostischer Schärfe analysiert und der Zukunft eine Therapie der Vernunft eröffnet.«
Prof. Dr. Paul Kirchhof, Seniorprofessor distinctus für Staats- und Steuerrecht der Universität Heidelberg, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D.

»Hans-Werner Sinn entzaubert die ›wundersame Geldvermehrung‹ durch reiche Fakten, theoretische Modelle und klare Argumentationsstränge. Staaten und Notenbanken in Europa laufen Gefahr, Fiskal- und Geldpolitik zu überdehnen und mit Verteilungszielen zu vermischen: packend provokant, analytisch überzeugend.«
Prof. Dr. Bernd Rudolph, ehemaliger Direktor des Instituts für Kapitalmarktforschung und Finanzierung an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zurück zu soliden Finanzen – das fordert Hans-Werner Sinn von den Euroländern. Sonst drohe das Gemeinschaftswerk EU zu scheitern, an Überschuldung, Inflation und Zombifizierung. Sinns Buch ist ein Weckruf, der Gehör verdient, wenn Europa ein Global Player bleiben soll.
Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages, Bundesfinanzminister a.D.

Die anhaltende Nullzinspolitik und Liquiditätspumpe der EZB verursacht erhebliche Risiken. Die Geldschwemme und Schuldenlawine bedroht die Geldwertstabilität, führt zur Spaltung Europas und verursacht gesellschaftliche Verteilungskonflikten. Bisher hat niemand prägnanter und erschöpfender diese Risiken beschrieben als Hans-Werner Sinn. Sein Buch sollte Pflichtlektüre für Politiker sein, der öffentlichen Debatte einen Anstoß geben - und der EZB eine deutliche Mahnung sein.
Peer Steinbrück, Bundesfinanzminister a.D., ehemaliger Vorsitzender der SPD

»Pointiert und oft auch provokant schreibt Hans-Werner Sinn der Politik unbequeme Wahrheiten ins Stammbuch. In seinem neuen Werk seziert er die ultralockere Geldpolitik der EZB mit analytischer Schärfe. Er legt überzeugend dar, dass die enormen Risiken für die Preisstabilität mittel- und langfristig auch den Zusammenhalt Europas gefährden. Sinn versteht es wie kein anderer, einen hohen wissenschaftlichen Anspruch mit verständlicher Sprache zu verbinden. Ein wichtiges und zeitgemäßes Buch: Pflichtlektüre für alle politisch Verantwortlichen!«
Dr. Edmund Stoiber, Ministerpräsident des Freistaates Bayern a.D., ehemaliger Vorsitzender der CSU

»Hans-Werner Sinn hat ein äußerst wichtiges Buch geschrieben. Nie zuvor hat jemand die Folgen der EZB-Politik so klar und umfassend erklärt und kritisiert. Das Buch zwingt zum Denken und Handeln, nicht nur in Deutschland, sondern in Europa.«
Nout Wellink, ehemals Präsident der Niederländischen Zentralbank, Vorsitzender des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht, Vorstandsvorsitzender der Bank für Internationalen Zahlungsverkehr (BIZ), Direktor beim Internationalen Währungsfonds

 

Das Buch erschien am 22. November 201 beim Herder-Verlag.

 

Details zum Buch:

Hans-Werner Sinn, Die wundersame Geldvermehrung, Herder, November 2021, 432 S.
Gebundene Ausgabe € [D] 28,00 | eBook € [D] 21,99
Bestellen über www.herder.de oder www.amazon.de.

Abdrucke in der Presse:

„Die Sorge um die Preisstabilität“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. November 2021, Nr. 272, S. 18.

Interviews zum Buch: