Target-Salden sind Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den nationalen Notenbanken der Eurozone, die sich im Laufe der Zeit durch unausgeglichene Euroüberweisungen zwischen den Ländern aufbauen. Diese Überweisungen dienen dem Erwerb von Gütern, Sachkapital und Finanztiteln sowie auch internationalen fiskalischen Transfers zwischen staatlichen Institutionen.
Die jährlichen Änderungen der Targetsalden sind die sogenannten Zahlungsbilanzsalden der jeweiligen Länder. (Zahlungsbilanzüberschuss = Leistungsbilanzüberschuss - privater und fiskalischer Kapitalexport). Ist die Zahlungsbilanz eines Euro-Landes negativ, schrumpft der Target-Saldo seiner Notenbank, ist sie positiv, steigt der Target-Saldo.
Target-Salden entstehen durch Überziehungskredite zwischen den Notenbanken des Eurosystems. Diese Kredite sind in ihrer Höhe nicht begrenzt und können niemals fällig gestellt werden. Sie werden vom Eurosystem in seiner Gesamtheit gesichert, weil die zunächst bilateralen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einzelnen Ländern täglich in entsprechende Beziehungen zum Eurosystem als Ganzem verwandelt werden.
Der tiefere Grund für die Salden liegt in verschiedenen Maßnahmen der EZB, die zum Ziel haben, die internationalen Zinsunterschiede einzuebnen, wie sie sich aufgrund unterschiedlicher Länderrisiken durch die Märkte ergeben. Es gäbe die Targetsalden als Dauerphänomen nicht, wenn die EZB-Zentrale die Zinsdifferenzen zwischen den nationalen Banken- und Fiskalsystemen zulassen würde, die die Märkte selbst hervorbringen, denn mit der Absicht, von den Zinsdifferenzen zu profitieren, würden die Marktakteure so viel privates Finanzkapital überweisen, dass die Zinsdifferenzen verschwinden.
Target-Salden messen öffentliche Kredite zwischen den nationalen Notenbanken und damit indirekt auch zwischen den Staaten der Eurozone. Die Notenbank des überweisenden Landes benötigt für die mit den Überweisungen finanzierten Käufe keine zuvor erworbenen Kontobestände beim Eurosystem , die sie dann einem anderen Euroland zur Verfügung stellt, wie man es in Analogie zu den Überweisungen zwischen den Geschäftsbanken innerhalb eines Landes vielleicht erwarten könnte.
Die entsprechenden Target-Salden werden in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Euroländer als Forderungen und Verbindlichkeiten bei der Berechnung des Nettoauslandsvermögens (Nettoauslandsposition) der jeweiligen Länder ausgewiesen. Für Deutschland machen sie einen erheblichen Teil, im Jahr 2025 deutlich mehr als ein Viertel, dieses Nettoauslandsvermögens aus, das bei etwa 3,5 Billionen Euro lag. Das Nettoauslandsvermögen eines Landes ist die kumulierte Summe seiner früheren Leistungsbilanzüberschüsse.
Die Target-Salden werden über das Zinspooling-System des Eurosystems effektiv zu einem Satz verzinst, der einem Mittelwert der Politikzinssätze des Eurosystems entspricht. Mit dem Zinspooling soll verhindert werden, dass sich die Verteilung der Zinseinnahmen zwischen den Notenbanken des Eurosystems durch Liquiditätsverschiebungen zwischen den Ländern ändert, wie sie durch die Target-Salden gemessen werden.
Siehe Hans-Werner Sinn, The Economics of Target Balances, Palgrave Macmillan, 2020. Vgl. auch „Was bedeuten die Target-Salden?“, ifo Institut, 15. Januar 2019,
Zur Geschichte der Berichterstattung über die Target-Salden
Video: Target-Salden kurz erklärt (SRF, ECO Talk, 20. August 2018)
Während das Thema von politischer Seite lange beiseite gedrückt wurde, brachte der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, 2012 seine Sorge über die Target-Forderungen der Bundesbank in einem Brief an den Präsidenten der EZB, Mario Draghi, zum Ausdruck. Darauf mag es zurückzuführen sein, dass die die EZB seit September 2015 endlich eine eigene Datenbank mit den Target-Daten aller Euroländer anbietet, nachdem eine solche Datenbank über Jahre hinweg nur vom ifo Institut und von anderen Institutionen (z.B. vom Institut für empirische Wirtschaftsforschung der Universität Osnabrück) erstellt worden war.
Über die Entwicklung und Bedeutung der Target-Salden in der Krise wurde die Öffentlichkeit im Jahr 2011 erstmals von Hans-Werner Sinn informiert. Der formale Nachweis, dass es sich bei den Target-Salden um klassische Zahlungsbilanzsalden im Sinne der Differenz von Leistungs- und Kapitalbilanz handelt, wurde sodann im Juni 2011 in einem CESifo-Working Paper von Hans-Werner Sinn und Timo Wollmershäuser veröffentlicht (, das im Folgejahr 2012 auch in der Fachzeitschrift, International Tax and Public Finance abgedruckt wurde.
Danach entwickelte sich eine umfangreiche Literatur zu der Thematik. Hans-Werner Sinn hat die Berichterstattung und Erläuterung zu dem Thema in seinen Büchern der letzten Jahre stets aktualisiert, so mit seinem Buch Die Target-Falle. Gefahren für unser Geld und unsere Kinder, das 2012 bei Hanser erschien. Den umfassendsten Überblick bietet er in seinem Buch Der Euro: Vom Friedensprojekt zum Zankapfel, Hanser 2015, das eine Rückübersetzung des 2014 bei Oxford University Press erschienen Buches The Euro Trap. On Bursting Bubbles, Budgets and Beliefs ist.
Die neueste umfassende Fach-Publikation zu dem Thema ist Sinns Buch: The Economics of Target Balances, Palgrave Macmillan, 2020. Dort wird insbesondere auch nachgewiesen, dass Target-Schulden selbst dann Konkursrisiken für die anderen Länder des Euro-Systems bedeuten, wenn das Eurosystem erhalten bleibt. Ferner wird dort die Verzinsung über das Zinspooling-Systems der EZB erläutert.
In seinem Buch Der Schwarze Juni, Herder 2016, und seiner Autobiographie Auf der Suche nach der Wahrheit, Herder 2018, erläutert Sinn die neue Welle der Target-Forderungen der Bundesbank, die durch die großen Wertpapier-Kaufprogramme der EZB seit 2015 angestoßen wurde. Er zeigt, dass diese Programme auf eine gewaltige Umschuldungsaktion hinauslaufen, bei der erhebliche Anteile der Staatsschulden Südeuropas durch bloße Target-Buchschulden beim Eurosystem und damit bei Bundesbank ersetzt wurden.
Zur Rubrik „Kosten der Niedrigzinspolitik“
Während es anfangs kontroverse Stellungnahmen zur Target-Problematik gab, auch solche, die die Salden als irrelevante Buchhaltungsposten darstellten, hat sich im Konzert der fachkundigen Stellungnahmen inzwischen die von Sinn und Wollmershäuser vertretene Interpretation durchgesetzt. Man vergleiche dazu z.B.
Perotti, R. “Understanding the German Criticism of Target”, Economic Policy, Oktober 2023, S. 827–861.
Cochrane, J. H., L. Garicano und K. Masuch (2025). Crisis Cycle: Challenges, Evolution, and Future of the Euro. Princeton University Press: Princeton N. J., S. 89.
Die letztgenannten Ökonomen, zu denen auch ein hochrangiger EZB-Ökonom (K. Masuch) gehört, formulieren den Sachverhalt so:
"Target2 loans are not just an accounting phenomenon. They are real cross-border loans provided by one national central bank via the ECB to another NCB. They finance cross-border purchases of goods or assets."
Oder deutsch:
"Target2-Darlehen sind nicht nur ein buchhalterisches Phänomen. Es handelt sich um reale grenzüberschreitende Darlehen, die von einer nationalen Zentralbank über die EZB an eine andere nationale Zentralbank vergeben werden. Sie finanzieren grenzüberschreitende Käufe von Gütern oder Vermögenswerten."
(Hinweis: Die Ziffer 2 hinter dem Wort Target bezieht sich auf eine alte, inzwischen auch von der EZB aufgegebene Terminologie der Target-Salden.)
Target-Debatte (ausgewählte Publikationen)
Christian Siedenbiedel, "Die Stagnation des Target-Saldos", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. April 2024.
Roberto Perotti, "Understanding the German Criticism of Target", Economic Policy 38 (116), Januar 2024.
David Blake, "Target2: The Silent Bailout System That Keeps the Euro Afloat", Journal of Risk and Financial Management, Dezember 2023.
Dr. Daniel Stelter, „Wir müssen unseren Target-Saldo von mehr als 1000 Milliarden Euro nutzen“, Handelsblatt online, 3. Juli 2023.
Dr. Daniel Stelter, "Deutschlands Billionen-Schatz", Podcast Beyond the Obvious, 2. Juli 2023.
Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld und Prof. Dr. Justus Haucap, „Hans-Werner Sinn: Visionär und Wegbereiter“, The Pioneer Briefing Economy Edition, 4. März 2023.
Muhammed Ali Nassir, "Off the Target", Palgrave MacMillan, 2022.
Dietrich W. Thielenhaus, „Groteske Sonderwege“, Markt intern - Mittelstands-Blog, 7. Februar 2022.
Max Landgraf, "The impact of the European debt crisis on the TARGET balance of France: a comparative analysis of French and Spanish International Accounts", Seminar Paper, Munich Business School, 15. März 2021.
Prof. Dr. Joachim Scheide, „Politik der Verschleierung“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Leserbrief, 14. August 2020.
Gerald Braunberger, „Italienische Unterstützung für Hans-Werner Sinn“, Frankfurter Allgemeine Zeitung Blog, 13. August 2020.
Kommentar von Hans-Werner Sinn als Antwort auf den Artikel „Coronakrise und Eurobonds - Deutschlands fatales Zerrbild von Italien“ von Thomas Fricke, spiegel.de, 24. April 2020.
Leserbrief von Hans-Werner Sinn als Antwort auf den Artikel "Forderung gegen die EZB gesunken" von Mark Fehr, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. Februar 2020.
Thomas Mayer, „Verdienstkreuz für Draghi. Die selbst geschaffene Wahrheit der politischen Moralisten.“, Die Welt Online, 13. Februar 2020.
M. Ali Nasir, „European Integration and TARGET2 Imbalances: Fixing the Design Flaw“, LSE Business Review, 25. April 2019.
C. Fuest & Hans-Werner Sinn, „Die Regulierung der Banken macht die Target-Kredite nicht sicher“ (Antwort an J. P. Krahnen), SAFE Policy Blog, 27. Februar 2019.
J. P. Krahnen, “Target Balances and Financial Crises”, SAFE Policy Letter No. 71, Januar 2019.
„Target-Risiken ohne Austritte“, (zusammen mit Clemens Fuest), ifo Schnelldienst 71, Nr (24), 20. Dezember 2018, S. 15-25; auf Englisch erschienen als “Target Risks without Euro Exits”, CESifo Forum 19, Nr. 4(4), Dezember 2018, S. 36-48.
Jan Hurri, „Kommentti: Yksi kuva kertoo, miksi Italian velka on Suomenkin ongelma“ („Warum italienische Schulden in Finnland ein Problem sind“), Taloussanomat (Finnische Online-Tageszeitung), 14. November 2018.
„Target-2 Enters the Political Sphere“, OMFIF, 10. September 2018.
Hans-Werner Sinn: „Replik auf Bofinger: Ersatzgeld aus der Druckerpresse“, Handelsblatt Online, 7. September 2018.
Hans-Werner Sinn: „Irreführende Verharmlosung - Replik zu Martin Hellwig“ (Langfassung), www.faz.net, 5. August 2018.
Hans-Werner Sinn: „Fast 1000 Milliarden Target-Forderungen der Bundesbank: Was steckt dahinter?“ , ifo Schnelldienst 14/2018.
Hans-Werner Sinn: „Fast 1000 Milliarden Euro“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Juli 2018, S. 16. (Kurzfassung des ifo-Schnelldienst Beitrags 14/2018)
Hans-Werner Sinn: „Target-Verluste bei Auflösung der Währungsunion und beim Kollaps eines nationalen Bankensystems", Diskussionsbeitrag für die Ökonomenrunde (Email), 11. August 2018.
Wolfgang Steiger: „Entschärft die Target-Zeitbombe“, WirtschaftsWoche, 9. August 2018.
Dieter Smeets: „Die deutschen TARGET-Forderungen“, Wirtschaftliche Freiheit, 9. August 2018.
Frank Westermann: „Comment (zu Whelan), in: Karl Whelan, TARGET2 and Central Bank Balance Sheets (Discussion), Economic Policy 29, Nr. 77. Januar 2014, S. 117-125;
ausführlichere Version erschienen als Working Paper 99, Universität Osnabrück, Institut für Empirische Wirtschaftsforschung, Februar 2014.
Ethan Ilzetzki: „Comment (zu Whelan)“, in: Karl Whelan, TARGET2 and Central Bank Balance Sheets (Discussion), Economic Policy 29, Nr. 77, Januar 2014, S. 125-130.
Videopräsentationen und Veranstaltungsmitschnitte
„Was bedeuten die Target-Salden?“, Vortrag, ifo Institut, München, 15. Januar 2018 | Deutsch |
„Die Logik der Target-Falle“, Universitätsöffentliche Vorlesung, 17. Dezember 2012 | Deutsch
„Target Loans, Current Account Balances and the ECB’s Rescue Facility“, ifo Lunchtime Seminar, 20. Juni 2011 | Englisch
Referierte wissenschaftliche Monographien
Der Euro: Von der Friedensidee zum Zankapfel, (grundlegend überarbeitete deutsche Fassung von The Euro Trap) Hanser: München, Oktober 2015, 480 S. Zu Amazon.
The Euro Trap. On Bursting Bubbles, Budgets and Beliefs, Oxford University Press: Oxford, 2014, 416 S. Koreanische Übersetzung, Hantee Media Publishing, Seoul, Korea, 2015. Zu Amazon.
Nicht-referierte wissenschaftliche Monographien
Gefangen im Euro, Redline: München, 2014, 224 S. Zu Amazon.
Die Target Falle – Gefahren für unser Geld und unsere Kinder, Hanser: München, 2012, 418 S. Zu Amazon.
Kleinere, nicht-referierte wissenschaftliche Monographien
„Die Target-Kredite der Deutschen Bundesbank“, ifo Schnelldienst 65 (Sonderausgabe 21.03.2012), 2012, S. 3-34; (Download, 2.66 MB).
„Target-Kredite, Leistungsbilanzsalden und Kapitalverkehr: Der Rettungsschirm der EZB“, (zusammen mit Timo Wollmershäuser), ifo Schnelldienst 64 (Sonderausgabe Juni 2011), 2011, S. 1-29; (Download, 1.27 MB).
Aufsätze in referierten Fachzeitschriften
„Target Loans, Current Account Balances and Capital Flows: the ECB’s Rescue Facility" (zusammen mit Timo Wollmershäuser), International Tax and Public Finance 19 (4), 2012, S. 468-508 (Download, 2.25 MB); (aktualisierte Fassung des CESifo Working Paper 3500, Juni 2011 (Download, 1,26 MB) und des NBER Working Paper 17626, November 2011, (Download, 931 KB)).
„Target-Salden und die deutsche Kapitalbilanz im Zeichen der europäischen Zahlungsbilanzkrise" (zusammen mit Timo Wollmershäuser), Kredit und Kapital 45 (4), 2012, S. 465-487, (Download, 411 KB); ifo Working Paper Nr. 149, 2012 (Download, 1,3 MB); CESifo Working Paper Nr. 4051, Dezember 2012, (Download, 487 KB).
Politikbeiträge in Zeitschriften und Sammelbänden
„Non tacemus“ (zusammen mit Clemens Fuest), oekonomenstimme.org, 18. Januar 2016.
„Deutschlands Kapitalexporte unter dem Euro“, in: L. P. Feld, K. Horn, K.-H. Paqué, Hrsg., Das Zeitalter von Herbert Giersch: Wirtschaftspolitik für eine offene Welt, Mohr Siebeck: Tübingen, 2013, S. 239-248 (Download, 855 KB).
„European Imbalances" (zusammen mit Akos Valentinyi), VOX, www.voxeu.org, 9. März 2013.
„Mutualisation and Constitutionalisation" (zusammen mit Harold James), VOX, www.voxeu.org, 26. Februar 2013.
„Die Target-Verluste im Fall des Auseinanderbrechens des Euro – Eine Replik auf De Grauwe und Ji“, ifo Schnelldienst 66 (01), Januar 2013, S. 14-24; (Download, 281 KB).
„Target Losses in Case of a Euro Breakup“, CESifo Forum 13 (4), April 2012, S. 51-58; (Download, 214 KB).
„How Target-Like Balances are Settled in the USA“, in: German American Chamber of Commerce, Inc., Hrsg., United States-German Economic Yearbook 2012 - Annual Survey: German American Business Outlook, 2012, S. 44-48 (Download, 10 MB).
„TARGET Losses in Case of a Euro Breakup", VOX, www.voxeu.org, 22. Oktober 2012.
„Fed versus ECB: How Target Debts Can be Repaid", VOX, www.voxeu.org, 10. März 2012.
„The European Balance of Payments Crisis: An Introduction“, CESifo Forum 13 (Sonderaugabe Januar), 2012, S. 3-10; (Download, 368 KB).
„The Threat to Use the Printing Press", VOX, www.voxeu.org, 18. November 2011.
„How to Rescue the Euro: Ten Commandments“, CESifo Forum 12 (4), 2011, S. 52-56; (Download, 355 KB).
„How to Rescue the Euro: Ten Commandments", VOX, www.voxeu.org, 3. Oktober 2011.
„Die Rettungssummen steigen“, ifo Schnelldienst 64 (17), 2011, S. 22-23; (Download, 319 KB).
„Die europäische Zahlungsbilanzkrise - Eine Einführung“, ifo Schnelldienst 64 (16), 2011, S. 3-8, (Download, 488 KB).
„Germany’s Capital Exports under the Euro", VOX, www.voxeu.org, 2. August 2011.
„Europe at a Crossroads: The Role of the State in a Globalised Economy - Introduction", CESifo Forum 12, 2011, Nr. 3, S. 9-17 (Download, 1.2 MB).
„On and off Target", VOX, www.voxeu.org, 14. Juni 2011.
„Das unsichtbare Bail-Out der EZB", www.oekonomenstimme.de, 11. Juni 2011.
„The ECB’s Stealth Bailout", VOX, www.voxeu.org, 1. Juni 2011.
„Target-Salden, Außenhandel und Geldschöpfung“, ifo Schnelldienst 64 (09), 2011, S. 23-25; (Download, 250 KB).
„Why the Rescue Fund is Large Enough", VOX, www.voxeu.org, 19. Februar 2011.
„Trade Imbalances – Causes, Consequences and Policy Measures: ifo’s Statement for the Camdessus Commission“, (zusammen mit Teresa Buchen und Timo Wollmershäuser), CESifo Forum 12 (1), 2011, S. 47-58; (Download, 151 MB).
„A Euro Rescue Plan“, (zusammen mit Wolfgang Franz, Clemens Fuest, Martin Hellwig), CESifo Forum 11 (2), 2010, S. 101-104; (Download, 616 KB).
Kürzere Politikbeiträge und Tageszeitungsartikel
„Warum wir eine geldpolitische Kehrtwende brauchen“, WirtschaftsWoche, 17. Dezember 2021, Nr. 51, S. 43.
„Das Ende der Geldschwemme“, Project Syndicate, 29. November 2021.
„Geldpolitik oder Verteilungspolitik?“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. September 2021, Nr. 207, S. 16.
„Die Fallstricke der neuen Geldpolitik“, WirtschaftsWoche, 16. Juli 2021, Nr. 29, S. 41.
„Für ein Ende der Schuldenpolitik“, Süddeutsche Zeitung, 12./13. Mai 2021, Nr. 108, S. 19.
„Das europäische Sonderrisiko bei der Inflation: Die Zerstörung der Inflationsbremse“, Project Syndicate, 23. März 2021.
„Die Zeche zahlen die Jungen oder die, die noch gar nicht geboren sind“, Handelsblatt, 9. Februar 2021.
„Die EZB zerstört die Inflationsbremse“, Handelsblatt, 30. Dezember 2020.
„Corona und die wundersame Geldvermehrung“, Rotary Magazin, November 2020, S. 36-39.
„Warum die Inflationsgefahr noch lange nicht gebannt ist“, WirtschaftsWoche, 2. Oktober 2020, Nr. 41, S. 39.
„Die Targetsalden schießen hoch“, Süddeutsche Zeitung, 9./10. April 2020, S. 20.
„Eine Antwort an die Kritiker", Handelsblatt, 21. Januar 2015, S. 14.
„Umweg nach Deutschland", Wirtschaftswoche, 3. Februar 2014, Nr. 6, S. 38.
„Weltmeister beim Kapitalexport", WirtschaftsWoche, 20. Januar 2014, Nr. 4, S. 40 (in englischer Fassung auch erschienen als „World Champion Capital Exporter” in: The International Economy, Summer 2014, XXVIII, Nr. 3, S. 24–25).
„Wen schützt der Rettungsschirm der EZB?", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08. November 2013, Nr. 260, S. 14.
„Unerwünschter Basareffekt", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Dezember 2012, S. 32.
„Fieberthermometer der Krise", WirtschaftsWoche, 22. Oktober 2012, Nr. 43, S. 46.
„The ECB's actions will not have a good ending", The International Economy Spring 2012, XXVI, Nr. 2, S. 21.
„Debatte um Bundesbank-Risiken: 'Deutsches Sparkapital fließt in Mittelmeerländer'", Spiegel online, 13. März 2012.
„Neue Geld-Zentralverwaltung", WirtschaftsWoche, 05. März 2012, Nr. 10, S. 42.
„Fed versus EZB: Wie man Target-Schulden tilgt", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. Februar 2012, Nr. 49, S. 14.
„Ein Kommentar zu 'jmg'", Zeit online, Blog Herdentrieb, 11. Februar 2012.
„Klarheit über Target-Salden – Ein offener Brief von Hans-Werner Sinn", Zeit online, Blog Herdentrieb, 10. Februar 2012.
„Kein Schuldensozialismus!", Handelsblatt, 06. Januar 2012, Nr. 005, S. 72.
„European End Game", The International Economy, Winter 2012, XXVI, Nr. 1, S. 10.
„Ausverkauf mit der Druckerpresse", Handelsblatt, 10. November 2011, Nr. 218, S. 8.
„Die Drohung mit der Druckerpresse", WirtschaftsWoche, 31. Oktober 2011, Nr. 44, S. 44, englische Version: "The threat to use the printing press", VOX, www.voxeu.org, 18. November 2011.
„Italien lässt Geld drucken", Handelsblatt, 28. Oktober 2011, Nr. 209, S. 88.
„Und jetzt auch Italien: ‚Eine Explosion in Zeitlupe‘“ (Italy’s Capital Flight), (s. Project Syndicate Oktober 2011), in den jeweiligen Landessprachen auch in: Les Echos (Mali), Caijing Magazine (China), China Daily Online (China), The Korea Herald (Südkorea), Taipei Times (Taiwan), Poslovni Dnevnik(Kroatien), Wyborcza.Biz (Polen), Finance (Slovenien), The Guatemala Times (Guatemala), Jordan Times (Jordanien), Al Shabiba (Oman), Al Raya (Katar), Alrroya Aleqtissadiya (Vereinigte Arabische Emirate), Pontransat.Com (Kanada), Het Financieele Dagblad (Niederlande), Expansion (Spanien),L'agefi (Schweiz), European Ceo (Großbritannien).
„Wie Target-Kredite funktionieren", Süddeutsche Zeitung, 19. September 2011, Nr. 225, S. 18.
„Wunschdenken hilft nun mal nicht", Die Gazette, 01. September 2011, Nr. 31, S. 15.
„Keine maßlose Rettung!", Die Zeit, 14. Juli 2011, Nr. 29, S. 33.
„Euro in Gefahr" (Farewell to the Euro?), (s. Project Syndicate Juni 2011), in den jeweiligen Landessprachen auch in: The New Dawn (Liberia), Les Echos (Mali), Business Day (Nigeria), Caijing Magazine (China), The Korea Herald (Südkorea), Business World (Philippinen), Lianhe Zaobao (Singapur), Poslovni Dnevnik (Kroatien), Aripaev (Estland), Wyborcza.biz (Polen), Finance (Slowenien), El Cronista (Argentinien), O Estado de Sao Paulo (Brasilien), Mercados & Tendencias (Costa Rica), The Guatemala Times (Guatemala), Jordan Times (Jordanien), Al Jarida (Kuwait), Al Shabiba (Oman), Al Eqtisadiah (Saudi Arabien), Business Insider (USA), L'Echo (Belgien), Il Sole - 24 Ore (Italien), Finanz und Wirtschaft (Schweiz), L'Agefi (Schweiz), European CEO (Großbritannien).
„Eine Einladung zur Selbstbedienung", Handelsblatt, 14. Juni 2011, Nr. 113, S. 9.
„Das Märchen vom Kredit aus dem Nichts", Financial Times Deutschland, 30. Mai 2011, Nr. 101, S. 24.
„Die heimlichen Kredite", Handelsblatt, 06. Mai 2011, Nr. 88, S. 72.
„Die riskante Kreditersatzpolitik der EZB", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04. Mai 2011, Nr. 103, S. 10.
„Die geheime Bailout-Strategie der EZB" (The ECB’s Secret Bailout Strategy), (s. Project Syndicate April 2011), in den jeweiligen Landessprachen auch in: Les Echos (Mali), Caijing Magazine (China), China Daily (China), The Japan Times (Japan), The Korea Herald (Südkorea), Wyborcza.Biz (Polen), Wyborcza.Pl (Polen), Finance (Slowenien), The Guatemala Times (Guatemala), Al Jarida (Kuwait), Al Eqtisadiah (Saudi-Arabien), The International Economy (USA), Die Presse (Österreich), De Tijd (Belgien), L'echo (Belgien), Borsen (Dänemark), La Tribune (Frankreich), Il Sole - 24 Ore (Italien), Expansion (Spanien), L'agefi (Schweiz), European Ceo (Großbritannien).
„EZB muss sich wandeln", WirtschaftsWoche, 18. April 2011, Nr. 16, S. 44.
„Tickende Zeitbombe", Süddeutsche Zeitung, 02. April 2011, leicht modifizierte Fassung.
„Neue Abgründe", WirtschaftsWoche, 21. Februar 2011, Nr. 8, S. 35.
Zeitungsinterviews und Gespräche (seit 2002)
„Die Target-Salden machen Deutschland handlungsunfähig“, Ludwig von Mises Institut Deutschland, 10. August 2018.
„Massive Kapitalflucht aus Italien", www.faz.net, 17. Januar 2015.
„Alle in der Falle", Focus Money, 15. Oktober 2014, Nr. 43, S. 37.
„Die Parlamente werden zu Erfüllungsgehilfen", Handelsblatt, 02. April 2014, Nr. 65, S. 30-31.
„The German Current Account Surplus is the Result of the Rescue Operations", Crash, 07. März 2014, S. 25-30.
„Stich ins Herz" (zusammen mit Marcel Fratzscher), Der Spiegel, 18. November 2013, Nr. 47, S. 74-76.
„EZB missbraucht das Euro-System", Passauer Neue Presse, 11. November 2013, S. 5.
„Die Target-Falle ist aufgestellt, sie wartet still in der Ecke", DER HAUPTSTADTBRIEF, Februar 2013, Nr. 113, S. 18.
„Deutschland darf seine Exporte nicht weiter verschenken“, ZDF Royal - heute.de, 14. Juni 2012.
„Damit sitzen wir in der Falle", Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 28. April 2012.
„Die Target-Debatte", Sachwert Magazin, 19. April 2012, Nr. 1/2012, S. 7.
„Wir sitzen in der Falle", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Februar 2012, S. 12.
„Wenn der Euro zerbricht, hat die Bundesbank eine 500 Mrd. EUR-Forderung gegen ein System, das nicht mehr existiert", BörseGo AG, 01. Februar 2012, Nr. 02/2012, S. 25-27.
„Wir sitzen so oder so in der Falle", Der Spiegel, 09. Januar 2012, Nr. 1, S. 62.
„Mit deutschem Geld wurde Party gefeiert", Trend, 01. Februar 2011, Nr. 2/2011, S. 71.
„Der Rettungsschirm ist schon zu groß", Handelsblatt, 13. Januar 2011, Nr. 9, S. 7.
„Sinn zur EZB-Politik: Die kleinen Länder haben sich selbst bedient", EurActiv.de, 17. Dezember 2010.
ifo Standpunkte
ifo Standpunkt Nr. 139: Die Logik der Target-Falle, 30.11.2012.
ifo Standpunkt Nr. 132: Fed versus EZB: Wie man die Target-Schulden tilgen kann, 14.03.2012.
ifo Standpunkt Nr. 130: Ausverkauf mit der Druckerpresse, 10.11.2011.
ifo Pressemitteilungen
„Weitere Entlastungen für Griechenlands Hilfskredite geplant“, ifo Pressemitteilung, 11. Februar 2014.
„Die Rettung Griechenlands bedeutet Schuldenschnitt zu Lasten öffentlicher Gläubiger in Höhe von 47 Milliarden Euro“, ifo Pressemitteilung, 30. November 2012.
Working Papers
„The Effective Rate of Interest on Target Balances“, CESifo Working Paper Nr. 7878, September 2019; (Download, 214 KB).