Spendenaufruf für Italien

von Gerlinde und Hans-Werner Sinn, März 2020

Liebe Freunde und Mitbürger,

heute wenden wir uns an Sie alle. Italien ist von der Pandemie in einer erschütternden Weise betroffen. Die Fernsehbilder könnten schrecklicher nicht sein. Wir fühlen mit unseren italienischen Nachbarn und hoffen, dass der Horror bald ein Ende hat.

Italien braucht jetzt sofort unsere Hilfe. Dem von der Krise gebeutelten Land, speziell den Betroffenen vor Ort, sollten wir eine Spende zukommen lassen. Ein sichtbares Zeichen der Solidarität ist jetzt erforderlich, auch wenn uns selbst noch einiges bevorsteht. Es kann nicht sein, dass nur China als Retter in der Not zur Verfügung steht, während die Deutschen sich um sich selbst kümmern.

Die von manchen geforderten Corona-Bonds erinnern uns an die Hilfsprogramme für Griechenland, in deren Gefolge Deutschland der Austeritätspolitik bezichtigt wurde. Sie sind zu abstrakt und zu weit vom wirklichen Krisengeschehen entfernt, als dass sie von den wirklich Betroffenen als Zeichen der deutschen Solidarität angesehen werden können.

Wir halten es auch nicht für zielführend, das Geld anderer Leute spenden zu wollen, sondern finden, dass darüber jeder selbst für sich entscheiden sollte. Deshalb rufen wir Sie auf, die Beträge, die Sie erübrigen wollen, an das italienische Rote Kreuz (Croce Rossa) zu schicken.

Drei Möglichkeiten haben wir ausfindig gemacht und erfolgreich ausprobiert:

  1. Für die Krisenregion um Brescia über die Internet-Seite der Croce Rossa Italiana Brescia: 
    https://cribrescia.it/Donazioni/Donaora
  2. Für die Croce Rossa Italiana von Modena in einem weiteren großen Krisenherd: Per Überweisung an Croce Rossa Italiana a Modena: 
    IBAN: IT31Y0503412900000000117651
  3. Für die Zentrale des italienischen Roten Kreuzes/Croce Rossa Italiana:
    IBAN: IT93H0200803284000105889169
    BIC: UNICRITM12RNP

Stehen Sie unseren Nachbarn bei! Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung und mit herzlichem Gruß, 

Gerlinde und Hans-Werner Sinn. Bleiben Sie gesund!

München, im März 2020